Tiefgaragensanierung München – Das E-Auto in der eigenen Garage aufladen

Autos, die nicht mehr mit dem schädlichen Benzin fahren, sondern mit Strom aus der Steckdose, gibt es jetzt schon eine ganze Weile. Das Gute daran ist nicht nur ihre Umweltfreundlichkeit, der Käufer bekommt zudem noch eine Prämie von 4000 Euro und muss für Zehn Jahre keine KFZ-Steuer bezahlen. Auch das Aufladen wird bald kein Problem mehr sein, denn jedes Jahr sollen Europaweit 400 neue Schnell Ladestationen aufgebaut werden, damit man in naher Zukunft so gut wie überall problemlos sein Elektroauto aufladen kann. Nur zählt das nicht für das eigene Zuhause, denn hier fehlen oft die Stromanschlüsse und eine komplette Tiefgaragensanierung München ist oft nicht so einfach wie man es sich erhofft.

Kann ich einfach so Nachrüsten?

Für Besitzer einer Einzelgarage ist es meistens kein Problem sich eine eigene Ladestation zu beschaffen und aufzubauen. Schwerer haben es da jedoch die Mieter oder Besitzer von Wohnungen oder Mehrfamilienhäusern, denn viele der Millionen Tiefgaragen und Garagenhöfe besitzen oftmals  keinen Stromanschluss. Bisher kein Problem, denn Alternativen zu Staubsaugern mit Kabelanschluss und CO. sind schnell gefunden. Doch wer nun sein geliebtes Elektroauto über Nacht laden lassen möchte, müsste dieses bei einem Supermarkt oder einer Raststätte mit Ladesäulen stehen lassen. Für viele keine Option. Bevor jedoch eine Änderung vorgenommen werden kann, müssen alle Miteigentümer ihre Zustimmung abgeben. Dies gilt auch dann, wenn der E-Auto Besitzer alle Kosten übernehmen würde. Ist die Garage nur gemietet, wird die Zustimmung des Vermieters benötigt. Der Mieter muss in der Regel diese dann auch selber bezahlen und im Falle eines Wohnungswechsels, diese auch wieder auf eigene Kosten entfernen. Denn für den Umbau in einer gemieteten Garage gelten dieselben Regeln, wie in einer gemieteten Wohnung.

Garagen mit bereits vorhandener Steckdose

Wenn der Mieter einen eigenen Zähler besitzt oder die Steckdose am Ende sich dem Besitzer eindeutig zuordnen lässt, darf er sein Elektroauto ohne weitere Konsequenzen dort aufladen. Anders, wenn die Steckdose sich nicht zuordnen lässt und der Strom der gesamten Garage nur auf einen Zähler läuft. In diesem Fall darf der Vermieter oder Miteigentümer ein Verbot aussprechen, denn müssen alle Mieter oder Eigentümer zusammen den Strom zahlen, wäre es nicht „Unfair“, sondern man könnte es auch schon Stromdiebstahl nennen.

Mehrere Elektroautos

Sollte es nun aber doch erlaubt sein, da zum Beispiel jeder Besitzer eines E-Autos in dem Haus ist, muss dennoch Vorsicht geboten sein. Mit einem Auto sollte das Stromnetz zwar keine Probleme haben, laden aber nun mehrere gleichzeitig ihr Auto an einem Stromnetz auf, kann es passieren, dass die Sicherung fliegt. Die meisten Stromkreise sind in der Regel für etwa 16 Ampere ausgelegt, die Ladekapazität eines Elektroautos für etwa genauso viel, weshalb im Vorhinein ein Elektriker hinzugezogen werden sollte, der sich die Leitungen einmal gründlich anschaut und aufkommende Fragen beantworten kann.

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