Fassadenbegrünung ohne Schäden

Viele unfreiwillige Fassadenbegrünungen sind der Auslöser, eine Fassadensanierung München in Betracht zu ziehen. Das satte Grün lässt das Haus zwar romantisch und verträumt wirken, ruiniert aber meist die komplette Fassade. Wir zeigen Ihnen, wie man eine Fassade richtige begrünt und auf was Sie achten müssen.

Bevor wir Sie jedoch mit den Vor- und Nachteilen der Begrünung vertraut machen, stellen wir Ihnen drei Arten von Pflanzen vor, die als Fassadenbegrünung Schäden verursachen.:

1. Lichtflieher: Lichtflieher sind Pflanzen, die anders als phototrope Gewächse, lichtabgewandt wachsen. Sie flüchten vor der Sonne in Ritzen und Spalten und ruinieren so das Mauerwerk langsam, aber sicher.
2. Selbstklimmer: Efeu, Wilder Wein und Klettertrompeten schlingen sich die Fassaden empor und halten sich mittels Haftorgane an der Mauer fest. Diese Pflanzen sind meist Lichtflieher.
3. Starkschlinger: Auch die Starkschlinger gelten Großteils als Lichtflieher und stechen mit starkem Wuchs und dicken Stämmen hervor. Umschlingen der Blauregen oder der Baumwürger Bauteile, so können diese stark beschädigt werden.

Diese Schäden können Sie mit unseren Tipps und Tricks zur Fassadenbegrünung ganz einfach vermeiden!

Do it Yourself – Fassadenbegrünung

 

Der Efeu

Der Efeu ist so gut wie überall in Europa vorhanden und eignet sich deshalb gut für die Begrünung Ihrer Fassade. Im Frühjahr angepflanzt fühlt sich die Pflanze im schattigen Bereich sehr wohl. Wichtig ist es, den Efeu vor allem von Teilen des Hauses fernzuhalten, die aus Holz sind, denn hier richtet er enormen Schaden an. Pflanzen Sie das Gewächs so nahe wie möglich an der Hausmauer und sorgen Sie dafür, dass dieser mit Wasser versorgt wird. Ist die Pflanze gut angewachsen eignet Sie sich bestens als Sichtschutz und Schattenspender im Sommer. Trotzdem ist es wichtig, ihn regelmäßig zu beschneiden und immer zu beobachten. Sobald sich Äste in von Ihnen nicht erwünschte Bereiche schlängeln, sind diese sofort zu entfernen, denn der Efeu haftet auf so gut wie allen Materialien.

Der Wilde Wein

Diese Kletterpflanze, oft auch Hängepflanze, wächst nicht unbedingt Richtung Himmel, sondern breitet sich auch horizontal aus. Das schafft im Sommer eine kühle Laube und sorgt für Gestaltungsmöglichkeiten. Den Wilden Wein kann man ganz ohne Kletterhilfe ansetzen, da er durch sein Dickenwachstum die Kletterhilfe bald ausdehnen würde. Wichtig ist auch hier der strenge Schnitt, da die Pflanze sehr schnell kleine Ritzen in der Hausmauer auseinander sprengen kann. Ganz entfernen lässt sich der Wilde Wein nur durch Abflammen und neu streichen.

Die Clematis

Die Clematis ist eine eher zierliche, farbig blühende Kletterpflanze. Sie braucht ein engmaschiges Netz, um sich emporschlängeln zu können. Daher sind diese auch für die Bepflanzung von Balkon und in Kübeln geeignet! Die Clematis trotzt Frost und wächst eher schwach. Im Herbst sollte man die Pflanze beschneiden, da es sonst zur Erschwerten Ablösung der Blätter kommt. Für einfache Bausätze eignet sich die Clematis besonders und sorgt für einen wunderbaren, dezenten Farbkleks.

Die Kletterrose

Die Kletterrose hat oft Stacheln und ihre unteren Teile neigen zur Verkahlung. Die wunderschönen Blüten werden, sobald diese welken, abgeschnitten, um neuen Blüten Platz zu machen. Auch die Kletterrose eignet sich gut, um farbige Hingucker zu schaffen. Bei diesem Gewächs ist es wichtig, die dicken Äste außen auf die Kletterhilfe zu spannen. Leider neigt die Pflanze oft zu Krankheiten.

Die Aprikose

Die Pflanze ist ein beliebtes Spalierobst. Die Aprikose wächst vor allem in Weingegenden optimal und lieben Hauswände, die sie vor Kälte schützen. Im Halbschatten und auf Boden, der nur leicht bewachsen ist, wächst die hübsche Pflanze gut, jedoch ist ihre schwere Formbarkeit vielen zu kompliziert. Durch die nur schwer formbaren Äste braucht die Aprikose ein massives Gebäude und eine stabile, fest verankerte Kletterhilfe, an dem sie sich emporschlängeln kann. Hat man die Wuchsrichtung erreicht, die man sich wünscht, gibt die gesunde Aprikose Schatten und regelmäßig Früchte.

Wir hoffen Ihnen einige Anregungen zur Fassadenbegrünung gegeben zu haben und wünschen Ihnen viel Erfolg bei einer Umgestaltung Ihrer Fassade!

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